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Aktuelles

  • „Risky Monday“: Telekommunikationsplattform emergency.lu
    Das Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr (IRG) der TH Köln lädt herzlich zur...[mehr]
  • 12. Feuerwehrwissenschaftliches Kolloquium
    Am Montag, den 09.01.2018, lädt das Fachgebiet "Chemische Sicherheit und Abwehrender...[mehr]
  • 131. Sicherheitswissenschaftliche Kolloquium
    Am Donnerstag, den 05.12.2017, findet von 18:00 bis 20:00 Uhr das 131....[mehr]
  • 130. Sicherheitswissenschaftliche Kolloquium
    Am Donnerstag, den 23.11.2017, findet von 18:00 bis 20:00 Uhr das 130....[mehr]
  • Excellence Award: Innovative Arbeiten zur Gefahrenabwehr gesucht
    Die vfdb plant 2018 die Verleihung des „Excellence Awards der vfdb“ für besondere Leistungen im...[mehr]

Was ist Sicherheitstechnik?

Sicherheitstechnik befasst sich mit den Risiken, denen der Mensch und seine Umwelt, insbesondere im Umgang mit der Technik, ausgesetzt sind. Dieser technischen Disziplin geht es primär darum, das Zustandekommen der Risiken zu verstehen und Methoden zu ihrer Bewältigung zu entwickeln. Die jährlichen Unfallzahlen und Sachschadenkosten in der Bundesrepublik Deutschland lassen die ethischen, juristischen und ökonomischen Folgen mangelnder Unfallverhütung erkennen und beweisen eindrucksvoll die Notwendigkeit einer wirksamen Verbesserung. Ziel der Sicherheitstechnik ist es daher, praktische Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und zum Schutz vor Schadenfällen durch fundierte Forschung und Lehre zu erreichen.

Die Verhinderung von Personenschäden und Minimierung von Sach- und Güterschäden stehen an oberster Stelle. 1,1 Millionen meldepflichtige Arbeitsunfälle in Deutschland im Jahre 2004, von denen 949 tödlich endeten, Gefährdungen durch chemische oder physikalische Einwirkungen und rechtliche Aspekte des Arbeitsschutzes machen den Sicherheitsingenieur unverzichtbar. 600 Brandtote und unzählige Verletzte jedes Jahr, Millionenschäden durch Feuer, Rauch und Explosionen machen den Ruf nach Brandschutzingenieuren deutlich. Anlagen gilt es, durch vorbeugenden, baulichen und abwehrenden Brandschutz bestmöglich zu schützen.  Technischer Umweltschutz ist in Zeiten des Klimaschutzes bedeutender denn je. Qualitätsmanagement wird in der heutigen Gesellschaft und Wirtschaft immer größer geschrieben und gilt als Notwendigkeit und als "Aushängeschild" vieler Unternehmen.

Durch die Ausbildung in Wuppertal erhältst du eine fundierte wissenschaftliche Basis für deine künftige Tätigkeit. Neben den klassischen Ingenieursfächern erhältst Du ein breites, basiertes sicherheitstechnisches Fachwissen in vielen Facetten des Arbeitsschutzes, Brandschutzes, Umweltschutzes und Qualitätswesens. In den Master-Studiengängen kann je nach Interessenschwerpunkt ein viersemestriges Vertiefungsstudium angehängt werden.

Mehr als 500 Studentinnen und Studenten wollen sich den oben erwähnten Aufgaben stellen und sind in diesem für die Ingenieurslandschaft außergewöhnlichen Fach eingeschrieben. Sie bereiten sich durch ihr Studium auf eine zukunftsreiche, verantwortungsvolle und überaus interessante Tätigkeit in einem fachlich weit gefächerten Spektrum des Berufslebens vor.

Was ist ein Bachelor?

Der Bachelor ist der erste Grad eines berufsqualifizierende Studienabschluss; Ziel ist die Berufsbefähigung. Mit dem Bachelorabschluss können die Absolventen in das Berufsleben einsteigen. Die Regelstudienzeit kann je nach Studiengang variieren, häufig sind es sechs Semester. Daher werden verstärkt auf Berufsnähe ausgerichtete Elemente angeboten und neben den Fachkenntnissen auch Methoden- und Schlüsselkompetenzen vermittelt. Die Methodenkompetenz stellt das Handwerkszeug für die situationsgerechte Umsetzung vom Erlernten dar. Je nach studierter Fachrichtung wird ein Bachelor of Arts (B.A.), ein Bachelor of Science (B.Sc.), ein Bachelor of Engineering (B.Eng.) oder ein Bachelor of Laws (LL.B.) verliehen.

Was ist ein Master?

Der Master ist ein auf den Bachelor aufbauender Studienabschluss. Ein Teil der Studierenden wird nach dem Bachelor in den Beruf wechseln. Diejenigen, die über den Bachelor hinaus ihre Kenntnisse weiter vertiefen wollen, können dies in weiteren vier Semestern tun. In dieser Zeit wird den Studierenden ein weitaus tiefer gehendes Fachwissen vermittelt, als dies im Bachelor möglich ist.